Am 25. Juli 1948 wurde die Baptistengemeinde Salzburg selbständige Gemeinde.

Die „Wurzeln“ sind aber noch älter. Ein „kleiner Einblick“:
Bereits 1932 begann ein gläubig getauftes Ehepaar in Seekirchen mit einer Bibelstunde mit rund 20-30 Personen. Der Kreis stand in Verbindung mit der Baptistengemeinde Wien Mollardgasse, der ältesten Baptistengemeinde in Österreich. Ab 1937 war Martin Giglseder maßgeblich an der weiteren Entwicklung beteiligt. Treffpunkt war jetzt Salzburg. 1938 sendete der Deutsche Baptistenbund mit Prediger Ernst Schiffer einen ausgebildeten Baptistenpastor nach Salzburg. 1941 wurde Prediger Schiffer zum Militär eingezogen und für ihn kam einmal im Monat der Prediger Gideon Dreisbach von der Baptistengemeinde München. Zum Kriegsende 1945 sammelte Martin Giglseder die verstreuten Gläubigen. Die Gruppe umfasste jetzt 50 Personen. Sie wurde Tochtergemeinde der Baptistengemeinde Wien Mollardgasse. Durch den amerikanischen Militär-Chaplain Wilch bekamen sie einen Raum im Mozarteum. Sie waren jetzt als „Baptistengemeinde“ bei der Stadt Salzburg registriert. 1948 kamen viele Flüchtlinge nach Salzburg und die Gemeinde wuchs auf 100 Mitglieder. Und am 25. Juli war es dann soweit, die Baptistengemeinde Salzburg wurde selbständig! Gleichzeitig wurde Martin Giglseder, der ein theologisches Fernstudium absolviert hatte, zum Pastor ordiniert.

Seitdem sind 70 Jahre vergangen. 70 bewegte Jahre mit dem Herrn. Ein Grund unserem Gott zu danken, ihn zu loben und zu preisen.